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Wildkräuter: erkennen, sammeln und verwenden

Im Herbst wachsen in Hecken und auf Wiesen essbare und giftige Pflanzen oft direkt nebeneinander. Die Herbstzeitlose blüht wie ein Krokus und wird immer wieder mit wildem Safran verwechselt, teils mit tödlichem Ausgang. Schlehe und Kreuzdorn hängen mit ähnlichen dunklen Früchten in derselben Hecke, und der Schwarze Holunder hat mit dem Attich einen giftigen kleinen Bruder, der ihm fast gleicht.

Im Tageskurs Wildkräuter erkennen, sammeln und verwenden vermittelt die zertifizierte Kräuterführerin Anita Nacke dieses Wissen praxisnah im Gelände am Lochmannshof bei Altdorf. Nach einer geführten Sammelrunde durch Wiesen und Wälder wird das Gesammelte gemeinsam verarbeitet – zu Wildkräutersalat, Kräuterbutter und Pesto.

Der Kurs richtet sich an Privatpersonen mit Interesse an Natur, Ernährung und nachhaltigem Leben ebenso wie an Gärtner:innen, landwirtschaftliche, pädagogische, forstliche und grünflächenbezogene Fachkräfte. Botanische Vorkenntnisse sind nicht nötig.

  • Termin: 16.10.2026
  • Ort: Altdorf bei Nürnberg
  • Preis: 149€ (USt.-frei)

Neu im Programm: zwei Thementage für Führungskräfte und Betriebsinhaber

Am 26. und 27. November 2026 laufen am Campus Prackenfels zwei neue Thementage, die sich mit dem beschäftigen, was über der Technik am Baum liegt: der eigenen Rolle als Führungskraft und der Frage, wo ein Betrieb in zehn Jahren stehen will. Die Termine liegen direkt hintereinander, am selben Ort und mit demselben Dozenten. Buchen kannst du beide Tage einzeln oder als Kombination.

Führungsmenschen – 26. November 2026

„Warum gibt es so viele Führungskräfte, die nicht so gut sind, wie sie sein könnten?“ Diese Frage steht am Anfang des Tages. Beantwortet wird sie nicht mit einer Theorievorlesung, sondern mit Erkenntnissen aus Interviews, Befragungen und Hintergrundgesprächen mit erfahrenen Führungskräften – und mit der Bereitschaft, die eigene Praxis daran zu messen.

Der Tag verläuft in vier Abschnitten. Der erste geht der Frage nach, ob Führung Berufung oder Last ist, und was Talent und Haltung dabei ausmachen. Der zweite legt die Ergebnisse aus den Umfragen offen und führt zur persönlichen Standortbestimmung. Der dritte dreht sich um das Team: Wie erkennst du Potenziale, und wie förderst du sie? Der vierte blickt nach vorn und endet mit einem Commitment für konkrete Veränderungen.

Gedacht ist der Tag für Vorarbeiter, Gruppenleiter und Teamleiter in Baumpflege-Betrieben, für Betriebsinhaber sowie für Führungskräfte aus GaLaBau und grüner Branche. Betriebswirtschaftliche Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Zum Abschluss gibt es eine Teilnahmebescheinigung der Nürnberger Schule.

  • Termin: 26.11.2026
  • Ort: Altdorf bei Nürnberg
  • Preis: 299€ (USt.-frei), bei Kombination von beiden Kursen: 499€ statt 598€ (USt.-frei)

Gesellschaftslehre: VWL & BWL im großen Rahmen – 27. November 2026

Klimawandel, Fachkräftemangel und Materialmärkte sind keine abstrakten Größen. Sie entscheiden mit, wie ein Betrieb kalkuliert, wen er einstellt und ob er in zehn Jahren noch übergabefähig ist. Dieser Thementag ordnet betriebliches und volkswirtschaftliches Handeln in größere gesellschaftliche Zusammenhänge ein und verbindet volkswirtschaftliche Themen mit konkreten betrieblichen Alltagsfragen – praxisnah und direkt auf die Realität von Baumpflege- und GaLaBau-Betrieben zugeschnitten.

Auch dieser Tag hat vier Abschnitte. „Ich bin nicht alleine“ behandelt die Vernetzung von Betrieb und Gesellschaft sowie die äußeren Kräfte Klimawandel, Fachkräftemangel und Materialmärkte. „Wo geht die Reise hin?“ widmet sich den Trends in Baumpflege und GaLaBau, dem demografischen Wandel und der Betriebspositionierung. „Betrieb 2036″ arbeitet mit Zukunftsszenarios und der Frage, wie man Chancen und Risiken früh erkennt. „Was will ich der Gesellschaft geben?“ geht auf die gesellschaftliche Rolle des Baumpflegers oder der Baumpflegerin ein und mündet in ein persönliches Leitbild.

Gedacht ist der Tag für Betriebsinhaber in Baumpflege- und GaLaBau-Betrieben, für Führungskräfte sowie für Nachfolgerinnen und Nachfolger. Voraussetzungen gibt es keine. Zum Abschluss gibt es eine Teilnahmebescheinigung „Gesellschaftslehre – VWL & BWL im großen Rahmen“.

  • Termin: 27.11.2026
  • Ort: Altdorf bei Nürnberg
  • Preis: 299€ (USt.-frei), bei Kombination von beiden Kursen: 499€ statt 598€ (USt.-frei)

Akkreditierungsprüfung im Bereich Seilklettertechnik

Unsere vier neu akkreditierten SKT-Kletterer

Im August fand die jährliche Akkreditierungsprüfung im Bereich Seilklettertechnik (SKT) Stufe A & B bei der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) statt und wir könnten nicht stolzer sein! 🎉 

Herzlichen Glückwunsch an unsere vier frisch akkreditierten SKT-Kletterprofis: 

🏆 Arno König 
🏆 Quirin Küchle 
🏆 Thomas Klavins 
🏆 Valentin Maschat 

Ihr habt die Prüfung mit Bravour gemeistert – wir sind mächtig stolz auf euch und freuen uns riesig auf die nächsten Kurse mit euch! 💪🌲 

Kurstermine 2027 sind online

Jetzt für 2027 buchen!

Auf unserer Website kannst du ab jetzt die Termine für 2027 buchen – vom Grundkurs bis zur Spezialqualifikation, für Einzelpersonen genauso wie für Teams.

Egal ob European Tree Worker, Seilklettertechnik, Motorsägenkurs oder Baumkontrolle: Die Termine für nächstes Jahr stehen ab jetzt fest. Einzelne weitere Termine folgen zu einem späteren Zeitpunkt.

Jetzt Platz sichern!

Wer frühzeitig plant, hat die größere Auswahl an Terminen. Schau dir das Kursangebot an und sichere dir deinen Platz!

Vier neue Kurse: von Abfallrecht bis Gefahrstoffe

Wir erweitern unser Kursprogramm um vier neue Lehrgänge – drei davon führen durch das deutsche Abfallmanagement, der vierte vermittelt die Fachkunde für den Umgang mit Gefahrstoffen. Wer im Betrieb mit Abfall- oder Gefahrstoffthemen zu tun hat, findet hier den passenden Einstieg.

Abfallseminar für Einsteiger

Wer im Betrieb erstmals mit Abfallthemen zu tun bekommt, aber keinen mehrtägigen Fachkundelehrgang braucht, ist beim neuen Abfallseminar für Einsteiger richtig. An einem Präsenztag auf dem Campus Prackenfels sortiert Referent Stefan Strelow – über 30 Jahre Praxis in der Entsorgungs- und Umweltbranche – die deutsche und europäische Regelungssystematik: Kreislaufwirtschaftsgesetz, Nachweisverordnung und Abfallverzeichnisverordnung. Der Kurs richtet sich an Fach- und Führungskräfte ohne Vorkenntnisse und ersetzt nicht die Fachkunde als Abfallbeauftragte:r, bereitet aber gezielt darauf vor.

  • Nächster Termin: 21.09.2026
  • Campus Prackenfels, Altdorf b. Nürnberg.
  • Preis: 495 € netto, USt.-frei
  • max. 14 Plätze.

Betriebsbeauftragte/r für Abfall

Wer als Abfallbeauftragte:r bestellt werden soll, kommt an der Fachkunde nach § 9 Abs. 1 Nr. 3 AbfBeauftrV nicht vorbei. Der fünftägige Grundlehrgang Betriebsbeauftragte/r für Abfall vermittelt in einer Woche alles Nötige für Bestellung und Anzeige bei der Behörde: Kreislaufwirtschaftsgesetz, AbfBeauftrV, Nachweisverordnung sowie Haftungs- und Sorgfaltsfragen. Der Lehrgang ist nach der Anerkennung von Fachkundelehrgängen vom 11.06.2024 staatlich anerkannt und richtet sich an künftige Abfallbeauftragte, bereits Bestellte ohne Nachweis sowie an Stellvertreter:innen und Geschäftsführung.

  • max. 14 Plätze.
  • Nächster Termin: 09.–13.11.2026
  • Campus Prackenfels, Altdorf b. Nürnberg
  • Preis: 1.420 €, USt.-frei

Abfallrecht in der Praxis

Die Fachkunde als Abfallbeauftragte:r muss alle zwei Jahre aktualisiert werden – monatsscharf, sonst ist sie formal weg und der fünftägige Grundlehrgang wird erneut fällig. Genau dafür gibt es Abfallrecht in der Praxis: ein staatlich anerkanntes, zweitägiges Update-Seminar zu Kreislaufwirtschaftsgesetz, AbfBeauftrV, Gewerbeabfallverordnung und den wichtigsten Sorgfalts- und Haftungsfragen aus dem Betriebsalltag. Referent ist wie bei den beiden anderen Abfall-Kursen Stefan Strelow. Der Kurs richtet sich an bestellte Abfallbeauftragte, deren Fachkunde sich der Zwei-Jahres-Frist nähert, sowie an Stellvertreter:innen, QM-Verantwortliche und Geschäftsführung.

  • Nächster Termin: 22.–23.09.2026
  • Campus Prackenfels, Altdorf b. Nürnberg
  • Preis: 740 € netto, USt.-frei
  • max. 14 Plätze.

Gefahrstoffbeauftragte/r

Wer Gefahrstoffe im Betrieb einsetzt, kommt an einer fachkundigen Person nach § 6 Abs. 11 GefStoffV nicht vorbei – sonst lässt sich die Gefährdungsbeurteilung nicht rechtssicher erstellen. Im dreitägigen Lehrgang Gefahrstoffbeauftragte/r vermittelt Referentin Susanne Rötche, Inhaberin des Ingenieurbüros „Sicherheit non stop“ und selbst Gefahrgut- und Abfallbeauftragte, praxisnah statt akademisch. Das Angebot richtet sich an künftige Gefahrstoffbeauftragte aus Chemie, Metallverarbeitung, Textil-, Elektro- oder Baugewerbe, Geschäftsführung, Betriebsleitung, Sicherheitsfachkräfte und QM-Verantwortliche.

  • Nächster Termin: 13.–15.10.2026
  • Campus Prackenfels, Altdorf b. Nürnberg
  • Preis: 979 € netto, USt.-frei
  • max. 12 Plätze.

Kurs des Monats Juli: Blockhausbau

Blockhausbau – ein echtes Projekt, das wächst

Auf dem Campus Prackenfels in Altdorf entsteht ein Blockhaus – nicht auf einen Schlag, sondern Kurs für Kurs. Der letzte Durchgang hat das Projekt gestartet. Im September und Oktober bringen neue Teilnehmende es gemeinsam mit uns weiter voran.

Im Blockhausbau-Kurs arbeitest du fünf intensive Praxistage an einem echten Bauprojekt: Rundholzstämme bearbeiten, Verbindungen setzen, Konstruktionen errichten – bis hin zum Dachstuhl. Theorie, wo sie gebraucht wird. Praxis, so viel wie möglich.

Nach dem Kurs kannst du kleinere Projekte aus Rundholz eigenständig planen und bauen – Jagdhütte, Gartenhaus, Sauna, Geräteschuppen.

Nächste Termine: 14.-18. September 2026 · 19.-23. Oktober 2026
Ort: Campus Prackenfels, Altdorf bei Nürnberg
Kursgebühr: 990,00 € Ust-frei

Teilnehmende erhalten einmalig 10 % Ermäßigung bei Ausrüstungspartner Grube. BAHÖ-Mitglieder profitieren von 5 % Rabatt auf die Seminargebühr.

Interesse am Kurs? Jetzt anmelden!

Kurs des Monats Juni: KI Manager nach ISO/IEC 42001

EU AI Act ab 02. August 2026: Warum jedes Unternehmen — auch in der grünen Branche — einen KI-Manager braucht

Am 2. August 2026 tritt das Sanktionsregime des EU AI Act in voller Breite in Kraft. Damit gelten die Pflichten für Hochrisiko-KI-Systeme unmittelbar — und mit ihnen Bußgelder von bis zu 35 Mio. Euro oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes. Für Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer wird KI-Governance damit zur Chefsache, gerade auch in Branchen, die bisher nicht als „IT-getrieben“ galten: Baumpflege, GaLaBau und alle Unternehmen der grünen Branche eingeschlossen.

Die Nürnberger Schule reagiert auf diese Lage mit ihrem neuen Lehrgang „KI-Manager nach ISO/IEC 42001“ — kompakt, online, in zwei Tagen. Der nächste Durchgang läuft am 07.–08. Oktober 2026.

Was am 2. August 2026 in Kraft tritt

Der EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689) ist seit August 2024 in Kraft, seine Pflichten gelten gestaffelt:

  • 02.02.2025: Verbote nach Art. 5 (z. B. Social Scoring, manipulative KI) sind anwendbar.
  • 02.08.2025: Pflichten für General-Purpose-AI-Modelle.
  • 02.08.2026: Die zentralen Pflichten für Hochrisiko-KI-Systeme sowie das vollständige Sanktionsregime greifen.

Was die meisten unterschätzen: „Hochrisiko-KI“ meint nicht nur futuristische Großmodelle. Darunter fallen auch alltägliche Werkzeuge — etwa KI-gestützte Personalauswahl, automatisierte Bonitätsbewertung, KI in der Verkehrssicherheit oder Systeme, die Entscheidungen über den Zugang zu Bildung oder Sozialleistungen vorbereiten. Sobald ein Werkzeug in einem regulierten Lebensbereich Entscheidungen wesentlich beeinflusst, ist es regulatorisch relevant.

Auch Baumpflege, GaLaBau und Unternehmen der grünen Branche sind betroffen

Die Nürnberger Schule ist tief in der grünen Branche verwurzelt — und gerade hier wird die KI-Verordnung oft unterschätzt. Drei Beispiele, die heute schon Realität sind:

  • KI-gestützte Baum- und Verkehrssicherheitsbewertung: Systeme, die aus Drohnenaufnahmen oder Sensordaten Aussagen zur Standsicherheit eines Baumes ableiten, können den EU-AI-Act-Hochrisiko-Bereich berühren — denn die Entscheidung wirkt auf die öffentliche Verkehrssicherheit.
  • KI-Assistenten in der Angebots- und Auftragsbearbeitung: Wer ChatGPT, Microsoft Copilot oder vergleichbare Werkzeuge ohne dokumentierte Spielregeln nutzt, hat ein ungeregeltes KI-System im Haus — mit allen Datenschutz-, Haftungs- und Compliance-Folgen.
  • KI in Routenplanung, Kalkulation oder Personalauswahl: Tools, die Schichten oder Touren optimieren oder Bewerbungen vorfiltern, fallen je nach Einsatz in die Hochrisiko-Kategorie.

Der Punkt ist nicht, dass KI in jedem Betrieb verboten wäre — im Gegenteil. Der Punkt ist, dass jeder Betrieb, der KI nutzt, ab August 2026 nachweisen können muss, dass er es geordnet tut. Genau das ist die Aufgabe eines KI-Managers.

ISO/IEC 42001 — die Antwort auf die EU-AI-Act-Pflichten

Die ISO/IEC 42001 ist die weltweit erste zertifizierbare Norm für KI-Managementsysteme, veröffentlicht im Dezember 2023. Sie definiert, wie ein Unternehmen den Einsatz von KI systematisch plant, überwacht und kontrolliert — analog zu ISO 9001 für Qualität oder ISO 27001 für Informationssicherheit.

Wichtig zur Einordnung: ISO/IEC 42001 ist selbst keine Pflicht. Verbindlich ist der EU AI Act. Aber: Eine Zertifizierung nach ISO/IEC 42001 gilt nach Art. 40 EU AI Act als anerkannter Konformitäts-Nachweis für viele Hochrisiko-Pflichten. Wer also nach ISO/IEC 42001 aufgestellt ist, erfüllt damit zugleich einen großen Teil dessen, was der EU AI Act fordert — und kann das gegenüber Behörden, Auftraggebern und Versicherern strukturiert belegen.

In der Praxis heißt das: eine KI-Risikoanalyse pro eingesetztem System, dokumentierte Verantwortlichkeiten, Schulungspflichten, Vorfall-Management, regelmäßige Überprüfung. Genau diese Aufgabenfelder gehören in die Hand eines benannten KI-Managers.

Vier Konsequenzen, wenn Sie ohne KI-Governance bleiben

1. Bußgelder bis 35 Millionen Euro

Art. 99 des EU AI Act sieht drei Stufen vor:

  • bis 35 Mio. € oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes bei Verstoß gegen Art. 5 (verbotene KI-Praktiken),
  • bis 15 Mio. € oder 3 % bei Verstoß gegen Hochrisiko-Pflichten,
  • bis 7,5 Mio. € oder 1 % bei falschen oder irreführenden Angaben gegenüber Behörden.

Für KMU und Start-ups sieht der EU AI Act ausdrücklich niedrigere Sätze vor — gestrichen sind die Strafen aber nicht. Wer ohne KI-Governance arbeitet, riskiert in jeder Größenordnung empfindliche finanzielle Folgen.

2. Haftungs- und Versicherungsrisiken

Geschäftsführer haften für Compliance-Verstoße persönlich. Sobald ein KI-System im Unternehmen zu einem Schaden führt — eine fehlerhafte Bewertung in der Verkehrssicherung, eine falsche Bonitätsentscheidung, ein durch KI verursachter Datenschutzvorfall — wird gefragt: War das KI-Risiko erkennbar, war es dokumentiert, war es beherrscht? Wer hier keine strukturierten Nachweise liefern kann, verliert nicht nur den Versicherungsschutz, sondern wird persönlich in die Haftung genommen.

3. Ausschreibungs- und Auftraggeber-Druck

Wer öffentliche Auftraggeber bedient — Kommunen, Deutsche Bahn, Landesbehörden — kennt das Muster: ISO 9001, ISO 14001 und ISO 45001 sind in Vergabeverfahren längst Pflicht oder bringen mindestens Punktevorteile. Genau dasselbe wird ab August 2026 mit der KI-Governance passieren. Wer in Stuttgart, Berlin oder bei der Bahn an einer Baumkontroll- oder Verkehrssicherungs-Ausschreibung teilnimmt und systematisch KI einsetzt, wird zunehmend einen Nachweis dafür mitliefern müssen. Auch B2B-Kunden — Energieversorger, Wohnungsbauer, Industriebetriebe — bauen KI-Governance heute schon in ihre Lieferantenbewertungen ein.

4. Reputations- und Wettbewerbsfolgen

Wenn ein KI-Tool eine sicherheitsrelevante Fehlentscheidung trifft — etwa ein als „standsicher“ eingestufter Baum stürzt — ist der mediale Schaden oft größer als der direkte finanzielle. Umgekehrt gewinnt, wer eine ISO-42001-Zertifizierung früh vorweisen kann: First-Mover-Vorteil im regulierten Markt, klarer Vertrauensanker bei Kunden und Versicherern, sichtbarer Reifegrad beim Recruiting. Qualifizierte Fachkräfte wollen heute für Arbeitgeber arbeiten, die vorausschauend mit Technologie umgehen — nicht für solche, die hinterherlaufen.

So holen Sie Ihren KI-Manager an Bord

Der Lehrgang „KI-Manager nach ISO/IEC 42001“ der Nürnberger Schule ist genau für diese Lage konzipiert: kompakt, praxisnah, an einem Wochenende absolvierbar. In zwei Tagen online lernen Teilnehmende die Anforderungen des EU AI Act und der ISO/IEC 42001, bauen ein KI-Managementsystem im eigenen Betrieb auf und übernehmen die Rolle der/des verantwortlichen KI-Managerin/-Managers.

Zielgruppe sind Geschäftsführende, IT- und Qualitätsmanager, Datenschutzbeauftragte und Compliance-Verantwortliche aus Mittelstand und Handwerk — ausdrücklich auch aus der grünen Branche. Vorkenntnisse in KI-Programmierung sind nicht erforderlich; vermittelt wird das Management-Handwerkszeug, nicht der Algorithmus.

📅 Nächste Termine: 07.–08. Oktober 2026 · 04.–05. Februar 2027
💻 Format: Online, 2 Tage, je 09:00–17:00 Uhr
💵 Kursgebühr: 890,00 € netto
🎓 Dozent: Manuel Gollner, GO Institut

Wer den Stichtag 02. August 2026 ohne KI-Governance erreicht, geht ein vermeidbares Risiko ein. Wer ihn vorbereitet erreicht, hat einen handfesten Vorteil gegenüber dem Wettbewerb.

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Kurs des Monats Mai: Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen

Verkehrssicherung: Aber richtig. Für dich und alle anderen!

Im öffentlichen Verkehrsraum arbeiten, heißt Verantwortung übernehmen: rechtlich wie sicherheitstechnisch.

Wer als Verantwortlicher für die Verkehrssicherung an Arbeitsstellen im öffentlichen Straßenraum tätig ist, braucht eine anerkannte Qualifikation: so schreibt es die ZTV-SA97 vor. Ab sofort bietet die Nürnberger Schule hierfür das passende E-Learning an: „Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen“. 

Der Kurs vermittelt alle relevanten Inhalte für die Absicherung von Arbeitsstellen an innerörtlichen Straßen und Landstraßen: Vorschriften und Regelwerke, rechtliche Grundlagen, Planung einer Arbeitsstelle, Verkehrszeichenpläne, Materialkunde, PSA und Warnkleidung sowie die geltenden Anforderungen der ASR A5.2.

Das E-Learning richtet sich an alle, die den Kursinhalt zeitlich flexibel absolvieren möchten.

Wichtig für dich: Der Kurs gilt als offizieller Qualifikationsnachweis für den Verantwortlichen nach MVAS. Dieser kann gegenüber einem Auftraggeber als offizieller Nachweis vorgelegt werden.

🎉 Einführungsangebot: Von Mai bis Juli für 149 € buchbar
Wer das neue E-Learning-Format in den ersten drei Monaten bucht, zahlt nur 149€. Jetzt buchen und sparen!

Empfohlen für: GalaBau, Baureferenten, Verkehrssicherungsfirmen, Straßenmeistereien.

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Neue operative Leitung an der Nürnberger Schule!

Lisa Schindelmann übernimmt ab sofort die operative Leitung.

Wir freuen uns, eine wichtige interne Entwicklung bekanntzugeben: Lisa Schindelmann übernimmt ab sofort die operative Leitung am Campus Prackenfels der Nürnberger Schule.

Lisa ist bereits seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil unseres Teams und wir freuen uns, dass sie diese neue Rolle nun übernimmt. Wir könnten uns keine bessere Besetzung dafür vorstellen.

Herzlichen Glückwunsch und einen guten Start, liebe Lisa!

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Kurs des Monats April: Obstbaumwart

Ausbildung zum Obstbaumwart: Fachwissen für nachhaltige Baumpflege

Mit dem Lehrgang zum Obstbaumwart bietet die Nürnberger Schule eine umfassende Weiterbildung für alle, die Obstbäume fachgerecht pflegen und langfristig erhalten möchten. Die Ausbildung geht über klassische Schnitttechniken hinaus und verbindet fundiertes Fachwissen mit einem hohen Praxisanteil.

Im Mittelpunkt stehen Themen wie:

  • der fachgerechte Schnitt von Obstbäumen unterschiedlicher Altersstufen
  • die Pflanzung und Pflege von Streuobstwiesen
  • das Erkennen von Schäden und Krankheiten

Ergänzend werden Inhalte zur Veredelung, zur Obstverwertung sowie zur ökologischen Bedeutung von Streuobstflächen vermittelt.

Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem richtigen Schnittzeitpunkt und einer nachhaltigen Pflege, die auf Vitalität und gleichmäßige Fruchterträge ausgerichtet ist. Ziel ist es, Obstbäume langfristig gesund und leistungsfähig zu entwickeln.

Die Ausbildung umfasst 26 Kurstage und startet am 21.09.2026 im Rhein-Main-Gebiet. Über den Verlauf eines Jahres hinweg arbeiten die Teilnehmenden praxisnah mit Obstbäumen und gewinnen ein fundiertes Verständnis für den gesamten Saisonablauf sowie die Umsetzung geeigneter Pflegemaßnahmen.

Der Lehrgang richtet sich sowohl an Fachkräfte aus der grünen Branche als auch an engagierte Privatpersonen, die Verantwortung für Bäume übernehmen und aktiv zur Pflege unserer Kulturlandschaft beitragen möchten.

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