EU AI Act ab 02. August 2026: Warum jedes Unternehmen — auch in der grünen Branche — einen KI-Manager braucht
Am 2. August 2026 tritt das Sanktionsregime des EU AI Act in voller Breite in Kraft. Damit gelten die Pflichten für Hochrisiko-KI-Systeme unmittelbar — und mit ihnen Bußgelder von bis zu 35 Mio. Euro oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes. Für Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer wird KI-Governance damit zur Chefsache, gerade auch in Branchen, die bisher nicht als „IT-getrieben“ galten: Baumpflege, GaLaBau und alle Unternehmen der grünen Branche eingeschlossen.
Die Nürnberger Schule reagiert auf diese Lage mit ihrem neuen Lehrgang „KI-Manager nach ISO/IEC 42001“ — kompakt, online, in zwei Tagen. Der nächste Durchgang läuft am 07.–08. Oktober 2026.
Was am 2. August 2026 in Kraft tritt
Der EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689) ist seit August 2024 in Kraft, seine Pflichten gelten gestaffelt:
- 02.02.2025: Verbote nach Art. 5 (z. B. Social Scoring, manipulative KI) sind anwendbar.
- 02.08.2025: Pflichten für General-Purpose-AI-Modelle.
- 02.08.2026: Die zentralen Pflichten für Hochrisiko-KI-Systeme sowie das vollständige Sanktionsregime greifen.
Was die meisten unterschätzen: „Hochrisiko-KI“ meint nicht nur futuristische Großmodelle. Darunter fallen auch alltägliche Werkzeuge — etwa KI-gestützte Personalauswahl, automatisierte Bonitätsbewertung, KI in der Verkehrssicherheit oder Systeme, die Entscheidungen über den Zugang zu Bildung oder Sozialleistungen vorbereiten. Sobald ein Werkzeug in einem regulierten Lebensbereich Entscheidungen wesentlich beeinflusst, ist es regulatorisch relevant.
Auch Baumpflege, GaLaBau und Unternehmen der grünen Branche sind betroffen
Die Nürnberger Schule ist tief in der grünen Branche verwurzelt — und gerade hier wird die KI-Verordnung oft unterschätzt. Drei Beispiele, die heute schon Realität sind:
- KI-gestützte Baum- und Verkehrssicherheitsbewertung: Systeme, die aus Drohnenaufnahmen oder Sensordaten Aussagen zur Standsicherheit eines Baumes ableiten, können den EU-AI-Act-Hochrisiko-Bereich berühren — denn die Entscheidung wirkt auf die öffentliche Verkehrssicherheit.
- KI-Assistenten in der Angebots- und Auftragsbearbeitung: Wer ChatGPT, Microsoft Copilot oder vergleichbare Werkzeuge ohne dokumentierte Spielregeln nutzt, hat ein ungeregeltes KI-System im Haus — mit allen Datenschutz-, Haftungs- und Compliance-Folgen.
- KI in Routenplanung, Kalkulation oder Personalauswahl: Tools, die Schichten oder Touren optimieren oder Bewerbungen vorfiltern, fallen je nach Einsatz in die Hochrisiko-Kategorie.
Der Punkt ist nicht, dass KI in jedem Betrieb verboten wäre — im Gegenteil. Der Punkt ist, dass jeder Betrieb, der KI nutzt, ab August 2026 nachweisen können muss, dass er es geordnet tut. Genau das ist die Aufgabe eines KI-Managers.
ISO/IEC 42001 — die Antwort auf die EU-AI-Act-Pflichten
Die ISO/IEC 42001 ist die weltweit erste zertifizierbare Norm für KI-Managementsysteme, veröffentlicht im Dezember 2023. Sie definiert, wie ein Unternehmen den Einsatz von KI systematisch plant, überwacht und kontrolliert — analog zu ISO 9001 für Qualität oder ISO 27001 für Informationssicherheit.
Wichtig zur Einordnung: ISO/IEC 42001 ist selbst keine Pflicht. Verbindlich ist der EU AI Act. Aber: Eine Zertifizierung nach ISO/IEC 42001 gilt nach Art. 40 EU AI Act als anerkannter Konformitäts-Nachweis für viele Hochrisiko-Pflichten. Wer also nach ISO/IEC 42001 aufgestellt ist, erfüllt damit zugleich einen großen Teil dessen, was der EU AI Act fordert — und kann das gegenüber Behörden, Auftraggebern und Versicherern strukturiert belegen.
In der Praxis heißt das: eine KI-Risikoanalyse pro eingesetztem System, dokumentierte Verantwortlichkeiten, Schulungspflichten, Vorfall-Management, regelmäßige Überprüfung. Genau diese Aufgabenfelder gehören in die Hand eines benannten KI-Managers.
Vier Konsequenzen, wenn Sie ohne KI-Governance bleiben
1. Bußgelder bis 35 Millionen Euro
Art. 99 des EU AI Act sieht drei Stufen vor:
- bis 35 Mio. € oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes bei Verstoß gegen Art. 5 (verbotene KI-Praktiken),
- bis 15 Mio. € oder 3 % bei Verstoß gegen Hochrisiko-Pflichten,
- bis 7,5 Mio. € oder 1 % bei falschen oder irreführenden Angaben gegenüber Behörden.
Für KMU und Start-ups sieht der EU AI Act ausdrücklich niedrigere Sätze vor — gestrichen sind die Strafen aber nicht. Wer ohne KI-Governance arbeitet, riskiert in jeder Größenordnung empfindliche finanzielle Folgen.
2. Haftungs- und Versicherungsrisiken
Geschäftsführer haften für Compliance-Verstoße persönlich. Sobald ein KI-System im Unternehmen zu einem Schaden führt — eine fehlerhafte Bewertung in der Verkehrssicherung, eine falsche Bonitätsentscheidung, ein durch KI verursachter Datenschutzvorfall — wird gefragt: War das KI-Risiko erkennbar, war es dokumentiert, war es beherrscht? Wer hier keine strukturierten Nachweise liefern kann, verliert nicht nur den Versicherungsschutz, sondern wird persönlich in die Haftung genommen.
3. Ausschreibungs- und Auftraggeber-Druck
Wer öffentliche Auftraggeber bedient — Kommunen, Deutsche Bahn, Landesbehörden — kennt das Muster: ISO 9001, ISO 14001 und ISO 45001 sind in Vergabeverfahren längst Pflicht oder bringen mindestens Punktevorteile. Genau dasselbe wird ab August 2026 mit der KI-Governance passieren. Wer in Stuttgart, Berlin oder bei der Bahn an einer Baumkontroll- oder Verkehrssicherungs-Ausschreibung teilnimmt und systematisch KI einsetzt, wird zunehmend einen Nachweis dafür mitliefern müssen. Auch B2B-Kunden — Energieversorger, Wohnungsbauer, Industriebetriebe — bauen KI-Governance heute schon in ihre Lieferantenbewertungen ein.
4. Reputations- und Wettbewerbsfolgen
Wenn ein KI-Tool eine sicherheitsrelevante Fehlentscheidung trifft — etwa ein als „standsicher“ eingestufter Baum stürzt — ist der mediale Schaden oft größer als der direkte finanzielle. Umgekehrt gewinnt, wer eine ISO-42001-Zertifizierung früh vorweisen kann: First-Mover-Vorteil im regulierten Markt, klarer Vertrauensanker bei Kunden und Versicherern, sichtbarer Reifegrad beim Recruiting. Qualifizierte Fachkräfte wollen heute für Arbeitgeber arbeiten, die vorausschauend mit Technologie umgehen — nicht für solche, die hinterherlaufen.
So holen Sie Ihren KI-Manager an Bord
Der Lehrgang „KI-Manager nach ISO/IEC 42001“ der Nürnberger Schule ist genau für diese Lage konzipiert: kompakt, praxisnah, an einem Wochenende absolvierbar. In zwei Tagen online lernen Teilnehmende die Anforderungen des EU AI Act und der ISO/IEC 42001, bauen ein KI-Managementsystem im eigenen Betrieb auf und übernehmen die Rolle der/des verantwortlichen KI-Managerin/-Managers.
Zielgruppe sind Geschäftsführende, IT- und Qualitätsmanager, Datenschutzbeauftragte und Compliance-Verantwortliche aus Mittelstand und Handwerk — ausdrücklich auch aus der grünen Branche. Vorkenntnisse in KI-Programmierung sind nicht erforderlich; vermittelt wird das Management-Handwerkszeug, nicht der Algorithmus.
📅 Nächste Termine: 07.–08. Oktober 2026 · 04.–05. Februar 2027
💻 Format: Online, 2 Tage, je 09:00–17:00 Uhr
💵 Kursgebühr: 890,00 € netto
🎓 Dozent: Manuel Gollner, GO Institut
Wer den Stichtag 02. August 2026 ohne KI-Governance erreicht, geht ein vermeidbares Risiko ein. Wer ihn vorbereitet erreicht, hat einen handfesten Vorteil gegenüber dem Wettbewerb.
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Kurs des Monats Juni: KI Manager nach ISO/IEC 42001
EU AI Act ab 02. August 2026: Warum jedes Unternehmen — auch in der grünen Branche — einen KI-Manager braucht
Am 2. August 2026 tritt das Sanktionsregime des EU AI Act in voller Breite in Kraft. Damit gelten die Pflichten für Hochrisiko-KI-Systeme unmittelbar — und mit ihnen Bußgelder von bis zu 35 Mio. Euro oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes. Für Geschäftsführerinnen und Geschäftsführer wird KI-Governance damit zur Chefsache, gerade auch in Branchen, die bisher nicht als „IT-getrieben“ galten: Baumpflege, GaLaBau und alle Unternehmen der grünen Branche eingeschlossen.
Die Nürnberger Schule reagiert auf diese Lage mit ihrem neuen Lehrgang „KI-Manager nach ISO/IEC 42001“ — kompakt, online, in zwei Tagen. Der nächste Durchgang läuft am 07.–08. Oktober 2026.
Was am 2. August 2026 in Kraft tritt
Der EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689) ist seit August 2024 in Kraft, seine Pflichten gelten gestaffelt:
Was die meisten unterschätzen: „Hochrisiko-KI“ meint nicht nur futuristische Großmodelle. Darunter fallen auch alltägliche Werkzeuge — etwa KI-gestützte Personalauswahl, automatisierte Bonitätsbewertung, KI in der Verkehrssicherheit oder Systeme, die Entscheidungen über den Zugang zu Bildung oder Sozialleistungen vorbereiten. Sobald ein Werkzeug in einem regulierten Lebensbereich Entscheidungen wesentlich beeinflusst, ist es regulatorisch relevant.
Auch Baumpflege, GaLaBau und Unternehmen der grünen Branche sind betroffen
Die Nürnberger Schule ist tief in der grünen Branche verwurzelt — und gerade hier wird die KI-Verordnung oft unterschätzt. Drei Beispiele, die heute schon Realität sind:
Der Punkt ist nicht, dass KI in jedem Betrieb verboten wäre — im Gegenteil. Der Punkt ist, dass jeder Betrieb, der KI nutzt, ab August 2026 nachweisen können muss, dass er es geordnet tut. Genau das ist die Aufgabe eines KI-Managers.
ISO/IEC 42001 — die Antwort auf die EU-AI-Act-Pflichten
Die ISO/IEC 42001 ist die weltweit erste zertifizierbare Norm für KI-Managementsysteme, veröffentlicht im Dezember 2023. Sie definiert, wie ein Unternehmen den Einsatz von KI systematisch plant, überwacht und kontrolliert — analog zu ISO 9001 für Qualität oder ISO 27001 für Informationssicherheit.
Wichtig zur Einordnung: ISO/IEC 42001 ist selbst keine Pflicht. Verbindlich ist der EU AI Act. Aber: Eine Zertifizierung nach ISO/IEC 42001 gilt nach Art. 40 EU AI Act als anerkannter Konformitäts-Nachweis für viele Hochrisiko-Pflichten. Wer also nach ISO/IEC 42001 aufgestellt ist, erfüllt damit zugleich einen großen Teil dessen, was der EU AI Act fordert — und kann das gegenüber Behörden, Auftraggebern und Versicherern strukturiert belegen.
In der Praxis heißt das: eine KI-Risikoanalyse pro eingesetztem System, dokumentierte Verantwortlichkeiten, Schulungspflichten, Vorfall-Management, regelmäßige Überprüfung. Genau diese Aufgabenfelder gehören in die Hand eines benannten KI-Managers.
Vier Konsequenzen, wenn Sie ohne KI-Governance bleiben
1. Bußgelder bis 35 Millionen Euro
Art. 99 des EU AI Act sieht drei Stufen vor:
Für KMU und Start-ups sieht der EU AI Act ausdrücklich niedrigere Sätze vor — gestrichen sind die Strafen aber nicht. Wer ohne KI-Governance arbeitet, riskiert in jeder Größenordnung empfindliche finanzielle Folgen.
2. Haftungs- und Versicherungsrisiken
Geschäftsführer haften für Compliance-Verstoße persönlich. Sobald ein KI-System im Unternehmen zu einem Schaden führt — eine fehlerhafte Bewertung in der Verkehrssicherung, eine falsche Bonitätsentscheidung, ein durch KI verursachter Datenschutzvorfall — wird gefragt: War das KI-Risiko erkennbar, war es dokumentiert, war es beherrscht? Wer hier keine strukturierten Nachweise liefern kann, verliert nicht nur den Versicherungsschutz, sondern wird persönlich in die Haftung genommen.
3. Ausschreibungs- und Auftraggeber-Druck
Wer öffentliche Auftraggeber bedient — Kommunen, Deutsche Bahn, Landesbehörden — kennt das Muster: ISO 9001, ISO 14001 und ISO 45001 sind in Vergabeverfahren längst Pflicht oder bringen mindestens Punktevorteile. Genau dasselbe wird ab August 2026 mit der KI-Governance passieren. Wer in Stuttgart, Berlin oder bei der Bahn an einer Baumkontroll- oder Verkehrssicherungs-Ausschreibung teilnimmt und systematisch KI einsetzt, wird zunehmend einen Nachweis dafür mitliefern müssen. Auch B2B-Kunden — Energieversorger, Wohnungsbauer, Industriebetriebe — bauen KI-Governance heute schon in ihre Lieferantenbewertungen ein.
4. Reputations- und Wettbewerbsfolgen
Wenn ein KI-Tool eine sicherheitsrelevante Fehlentscheidung trifft — etwa ein als „standsicher“ eingestufter Baum stürzt — ist der mediale Schaden oft größer als der direkte finanzielle. Umgekehrt gewinnt, wer eine ISO-42001-Zertifizierung früh vorweisen kann: First-Mover-Vorteil im regulierten Markt, klarer Vertrauensanker bei Kunden und Versicherern, sichtbarer Reifegrad beim Recruiting. Qualifizierte Fachkräfte wollen heute für Arbeitgeber arbeiten, die vorausschauend mit Technologie umgehen — nicht für solche, die hinterherlaufen.
So holen Sie Ihren KI-Manager an Bord
Der Lehrgang „KI-Manager nach ISO/IEC 42001“ der Nürnberger Schule ist genau für diese Lage konzipiert: kompakt, praxisnah, an einem Wochenende absolvierbar. In zwei Tagen online lernen Teilnehmende die Anforderungen des EU AI Act und der ISO/IEC 42001, bauen ein KI-Managementsystem im eigenen Betrieb auf und übernehmen die Rolle der/des verantwortlichen KI-Managerin/-Managers.
Zielgruppe sind Geschäftsführende, IT- und Qualitätsmanager, Datenschutzbeauftragte und Compliance-Verantwortliche aus Mittelstand und Handwerk — ausdrücklich auch aus der grünen Branche. Vorkenntnisse in KI-Programmierung sind nicht erforderlich; vermittelt wird das Management-Handwerkszeug, nicht der Algorithmus.
Wer den Stichtag 02. August 2026 ohne KI-Governance erreicht, geht ein vermeidbares Risiko ein. Wer ihn vorbereitet erreicht, hat einen handfesten Vorteil gegenüber dem Wettbewerb.
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Kurs des Monats Mai: Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen
Verkehrssicherung: Aber richtig. Für dich und alle anderen!
Im öffentlichen Verkehrsraum arbeiten, heißt Verantwortung übernehmen: rechtlich wie sicherheitstechnisch.
Wer als Verantwortlicher für die Verkehrssicherung an Arbeitsstellen im öffentlichen Straßenraum tätig ist, braucht eine anerkannte Qualifikation: so schreibt es die ZTV-SA97 vor. Ab sofort bietet die Nürnberger Schule hierfür das passende E-Learning an: „Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen“.
Der Kurs vermittelt alle relevanten Inhalte für die Absicherung von Arbeitsstellen an innerörtlichen Straßen und Landstraßen: Vorschriften und Regelwerke, rechtliche Grundlagen, Planung einer Arbeitsstelle, Verkehrszeichenpläne, Materialkunde, PSA und Warnkleidung sowie die geltenden Anforderungen der ASR A5.2.
Das E-Learning richtet sich an alle, die den Kursinhalt zeitlich flexibel absolvieren möchten.
Wichtig für dich: Der Kurs gilt als offizieller Qualifikationsnachweis für den Verantwortlichen nach MVAS. Dieser kann gegenüber einem Auftraggeber als offizieller Nachweis vorgelegt werden.
Empfohlen für: GalaBau, Baureferenten, Verkehrssicherungsfirmen, Straßenmeistereien.
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Neue operative Leitung an der Nürnberger Schule!
Lisa Schindelmann übernimmt ab sofort die operative Leitung.
Wir freuen uns, eine wichtige interne Entwicklung bekanntzugeben: Lisa Schindelmann übernimmt ab sofort die operative Leitung am Campus Prackenfels der Nürnberger Schule.
Lisa ist bereits seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil unseres Teams und wir freuen uns, dass sie diese neue Rolle nun übernimmt. Wir könnten uns keine bessere Besetzung dafür vorstellen.
Noch nicht angemeldet?
Jetzt neu: E-Learning zum SKT-A Kurs
Fit für den SKT A: Knoten lernen – jetzt auch als Video
Ab sofort gibt es für alle angemeldeten Teilnehmenden kostenfrei einen Zugang zu unserer E-Learning Plattform.
Dort zeigen wir dir in kompakter Form alle relevanten Knoten, die Du im Kurs sicher beherrschen solltest. Ideal, um dich vorab vorzubereiten oder deine Kenntnisse gezielt aufzufrischen. So startest du entspannt und mit einem sicheren Gefühl in deinen Seilkletterkurs.
Alle Teilnehmenden erhalten ca. 2 Wochen vor Kursbeginn automatisch die Zugangsdaten.
Viel Erfolg und gutes Training!
Noch nicht angemeldet?
Kurs des Monats April: Obstbaumwart
Ausbildung zum Obstbaumwart: Fachwissen für nachhaltige Baumpflege
Mit dem Lehrgang zum Obstbaumwart bietet die Nürnberger Schule eine umfassende Weiterbildung für alle, die Obstbäume fachgerecht pflegen und langfristig erhalten möchten. Die Ausbildung geht über klassische Schnitttechniken hinaus und verbindet fundiertes Fachwissen mit einem hohen Praxisanteil.
Im Mittelpunkt stehen Themen wie:
Ergänzend werden Inhalte zur Veredelung, zur Obstverwertung sowie zur ökologischen Bedeutung von Streuobstflächen vermittelt.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem richtigen Schnittzeitpunkt und einer nachhaltigen Pflege, die auf Vitalität und gleichmäßige Fruchterträge ausgerichtet ist. Ziel ist es, Obstbäume langfristig gesund und leistungsfähig zu entwickeln.
Die Ausbildung umfasst 26 Kurstage und startet am 21.09.2026 im Rhein-Main-Gebiet. Über den Verlauf eines Jahres hinweg arbeiten die Teilnehmenden praxisnah mit Obstbäumen und gewinnen ein fundiertes Verständnis für den gesamten Saisonablauf sowie die Umsetzung geeigneter Pflegemaßnahmen.
Der Lehrgang richtet sich sowohl an Fachkräfte aus der grünen Branche als auch an engagierte Privatpersonen, die Verantwortung für Bäume übernehmen und aktiv zur Pflege unserer Kulturlandschaft beitragen möchten.
Interesse am Kurs?
Baumsachverständigen-Lehrgang 2026: inhaltlich vollständig aktualisiert!
Nach dem erfolgreichen Start unseres neu konzipierten Baumsachverständigen-Lehrgangs in 2025 freuen wir
uns, Ihnen den nächsten, vollständig aktualisierten Kurs für 2026 ankündigen zu können!
Workshop für Baumpflegebetriebe: In 6 Stufen zum eigenen Nachhaltigkeitsbericht – praxisnah & umsetzbar
Nachhaltigkeit spielt auch in der Baumpflege eine immer größere Rolle – Ihre Auftraggeber, Kommunen und Partner möchten nachvollziehen, wie Sie Ressourcen einsetzen, Arbeitsschutz gewährleisten und Ihren Betrieb weiterentwickeln.
Der besondere Aufbau: Unternehmerfreundlich – und als echter Workshop konzipiert
Der 6-Stufen-Plan ist kein reiner Lehrgang, sondern eine begleitete Workshop-Reihe mit konkretem Ergebnis: Sie erarbeiten Schritt für Schritt Ihren eigenen, praxisnahen Nachhaltigkeitsbericht „light“ – individuell auf Ihren Betrieb zugeschnitten.
Was den Kurs besonders macht:
Kurz gesagt:
Sie gehen nicht nur mit Wissen nach Hause, sondern mit einem fertigen, nutzbaren Ergebnis, das Sie im Alltag einsetzen können.
Was nutzt mir dieser Kurs konkret?
1. Sie erhalten einen belastbaren Nachweis für Kunden & Auftraggeber
Sie können Anforderungen und Fragen künftig strukturiert beantworten – statt jedes Mal bei Null anzufangen.
2. Sie gewinnen Klarheit, was für Ihren Betrieb wirklich zählt
Statt „alles auf einmal“ setzen Sie Prioritäten und entwickeln eine praktikable Strategie – passend zu Ihren Abläufen.
3. Sie verbessern Ihre Wettbewerbsfähigkeit
Wer Nachhaltigkeit nachvollziehbar darstellen kann, wirkt professioneller – gerade bei öffentlichen oder größeren Auftraggebern.
4. Sie machen das Thema intern führbar
Mit Zielen, Kennzahlen und Maßnahmen, die im Alltag funktionieren – ohne unnötige Bürokratie.
Ihr Dozent: Prof. Dr.-Ing. Heiko Meinen
Die Seminarreihe wird von Prof. Dr.-Ing. Heiko Meinen geleitet. Er ist Professor für Betriebswirtschaft im Bauwesen (Hochschule Osnabrück), war langjährig in Geschäftsführungsfunktionen in der Bau- und Immobilienwirtschaft tätig und bringt rund 20 Jahre Beratungserfahrung mit – mit Schwerpunkten u. a. in Strategie, Risikoanalyse und Nachhaltigkeitsberatung.
Alles auf einen Blick:
Teilnahmevoraussetzungen: keine
Kursdauer: 21 Stunden
Kursgebühr: 940,00 € (USt.-frei)
Kurstermine:
Neuer FLL‑Fachbericht zur Baumschutzfachlichen Baubegleitung (BaumBB) erschienen – Qualifizieren Sie sich jetzt schon praxisnah & zertifiziert
Im Mai 2025 hat die Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau e. V. (FLL) den neuen Fachbericht „Baumschutzfachliche Baubegleitung (BaumBB)“ veröffentlicht. Das umfassende Werk stellt erstmalig einen eigenständigen Standard für die baumschutzbezogene Begleitung von Bauvorhaben und Sondernutzungen dar.
Mit konkreten Anforderungen an Planung, Ausführung und Kontrolle schafft der Bericht eine praxisorientierte Struktur für alle am Bau Beteiligten, die mit Bäumen im Umfeld von Maßnahmen zu tun haben – von Planer*innen über Kommunen bis hin zu ausführenden Firmen und Sachverständigen.
Fachliche Neuerungen auf einen Blick
Der Fachbericht definiert die Baumschutzfachliche Baubegleitung (BaumBB) als eigenständige Leistung in allen HOAI‑Phasen – inklusive spezifischer Anforderungen an deren Qualifikation.
Besonders hervorzuheben:
Praxisrelevanz für Planer*innen, Kommunen und Sachverständige
Der Bericht richtet sich explizit an Auftraggeber, Genehmigungsbehörden, Fachplaner*innen, ausführende Firmen, Baumpfleger*innen und Sachverständige. Er dient als gemeinsame Wissensbasis, sodass Schutzmaßnahmen künftig bereits während der Planung verankert und von allen Beteiligten akzeptiert werden.
Zwei 17024‑Personenzertifizierungen in einem Kurs – jetzt schon starten
Wer das neue Regelwerk nicht nur anwenden, sondern auch fachkundig begleiten möchte, kann dies ab sofort mit unserem überarbeiteten Zertifikatskurs tun:
Sie absolvieren einen Lehrgang – und erhalten zwei eigenständige 17024‑konforme Personenzertifizierungen.
Kursgebühr: 940,00 € (USt.-frei)
Zertifizierungsgebühr: 395,00 € (USt.-frei)
Zertifizierungsgebühr SV Baum BB: 156,00 € (USt.-frei)
Ihre Vorteile auf einen Blick
Fazit: Der neue Fachbericht macht den Baumschutz entlang des gesamten Bauablaufs erstmals verbindlich nachvollziehbar. Mit unserem aktualisierten Zertifikatskurs sichern Sie sich das nötige Fachwissen – und gleich zwei anerkannte Sachverständigenabschlüsse. Jetzt Platz sichern und Bäume professionell schützen!
Neue Online-Seminarreihe: Baumschutz im Fokus – rechtssicher handeln in der Praxis
Die Bedeutung von Baumschutz und rechtssicherer Baumpflege ist in den letzten Jahren deutlich gestiegen – nicht nur aufgrund aktueller Gerichtsurteile, sondern auch wegen steigender Anforderungen an Verkehrssicherung und Umweltrecht. Mit der neuen dreiteiligen Online-Seminarreihe „Baumschutz im Fokus – Rechtliche Herausforderungen und aktuelle Entwicklungen“ bietet die Nürnberger Schule nun eine fundierte Weiterbildung für alle, die beruflich mit Bäumen und ihrer rechtlichen Bewertung zu tun haben.
Rechtssicherheit im Umgang mit Bäumen – aktueller denn je
Die Seminarreihe richtet sich an Baumkontrolleurinnen, Sachverständige, Mitarbeiterinnen von Kommunen, Planungsbüros, GaLaBau-Betrieben sowie an alle Personen, die in ihrer täglichen Praxis Verantwortung für Bäume tragen. Die Teilnehmenden erhalten einen systematischen Überblick über die wichtigsten rechtlichen Grundlagen des Baumschutzes – verständlich aufbereitet und anhand aktueller Rechtsprechung vermittelt. Die Themen reichen von kommunalen Baumschutzsatzungen über Fällgenehmigungen und Ersatzpflanzungen bis hin zu Fragen der Verkehrssicherungspflicht bei geschützten Bäumen oder auf Waldgrundstücken.
Besonders praxisnah: Die Inhalte basieren auch auf dem aktuellen Fachbuch „Verkehrssicherungspflicht bei Bäumen“ von Dr. Cedric Vornholt und Ass. jur. Armin Braun, das 2024 erschienen ist.
Modular aufgebaut – flexibel buchbar
Die drei jeweils dreistündigen Module finden online statt und können einzeln gebucht werden. Sie sind nicht aufeinander aufbauend, bieten jedoch im Gesamtpaket ein umfassendes juristisches Verständnis rund um das Thema Baumschutzrecht. Alle Termine sind für die Rezertifizierung als European Tree Worker und European Tree Technician anerkannt.
🕒 Zeit: jeweils 15:00 – 18:00 Uhr
💻 Ort: Online-Seminar
💶 Kosten: 95,00 € pro Modul
Die Termine und Inhalte im Überblick
Teil 1 – 17.09.2025: Baumschutzvorschriften & aktuelle Rechtsprechung
Referent: Dr. Cedric Vornholt (Rechtsanwalt für Umwelt- und Baurecht)
Teil 2 – 01.10.2025: Verkehrssicherungspflicht bei Bäumen – Grundlagen & Rechtsprechung
Referent: Armin Braun (GVV-Kommunalversicherung, Experte für Haftungsfragen)
Teil 3 – 15.10.2025: Abwehrrechte bei Beeinträchtigungen durch Bäume
Referent: Rainer Hilsberg (Verwaltungsjurist, Regierungsdirektor in Bayern)
Warum Sie teilnehmen sollten
Tipp: Die Module sind ideal als Weiterbildung im Rahmen der kommunalen Baumpflege, für Sachverständige im Bereich öffentliches Grün sowie für Fachleute, die ihr rechtliches Wissen zur Verkehrssicherung und zum Nachbarrecht auffrischen möchten.
Bleiben Sie auf dem neuesten Stand – mit der Nürnberger Schule und unserer neuen Spezialreihe zum Baumschutzrecht.
Baumsachverständigen-Lehrgang 2025: Praxisnah und Zertifizierungsorientiert
Um die Anforderungen zukünftiger Baumsachverständiger vollumfänglich abbilden zu können, freuen wir uns, als Nürnberger Schule den Lehrgang nun komplett aus eigener Hand anbieten zu können.